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Die deutsche Version dieser Webseite ist noch nicht vollständig. Wer mehr Informationen möchte und Englisch versteht, kann hier weiterlesen. Die Autorin: Anne Provoost Die Übersetzerin: Silke Schmidt
Flutzeit - Rosalenas Spiegel - Fallen - Tränen sind für die Augen,... Flutzeit Wenn die Gondeln Trauer tragen Die kleinen und großen Parabeln der Bibel zu verdichten, ist eine beliebte schriftstellerische Unternehmung. Der niederländischen (sic) Autorin Anne Provoost gelingt mit dem Roman "Flutzeit", der die Arche-Noah-Geschichte beseelt, ein belletristisches Glanzstück. Zusammen mit ihren Eltern zieht Re Jana aus ihrer Heimat,
den Sümpfen, in die Steinwüste, wo der Alttestamentarische das
Großreinemachen unter seinen Geschöpfen angeht. Noah stellt
den Vater als kundigen Schiffsbauer in den Dienst des Projekts. Re Janas
Begabung, Wasserquellen aufzuspüren, stößt im Staubtrockenen
auf große Nachfrage. Sie wird die Geliebte von Ham, Noahs Jüngstem,
dem bereits eine andere Frau bestimmt ist. Ausgezeichnet mit dem Goldenen Kuss Rezensentin Gundel Mattenklott entdeckt in entdeckt in
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 02.08.2003 massive antisemitische
Untertöne. Die spannenden Ansätze des Buches werden nach Meinung
der Rezensentin durch den unterschwelligen Rassismus des Buches verschenkt.
Die Literaturdatenbank der österreichischen Bibliothek Die Geschichte der Sintflut, das Überleben weniger
auserwählter Menschen und Tiere auf einem riesigen Schiff, der Arche
des Noah. Alles übrige Leben ist dem Untergang geweiht, wird durch
die dunklen Wasser, die über die Erde kommen, verschlungen werden.
Dramatische Szenen an der Brücke, die in das rettende Innere des
Schiffes führt. Ein Mädchen, das mit seiner Familie aufbrach
zum Bauplatz des gigantischen Schiffs, findet Zugang zum Bauherrn und
dessen Umfeld. Die Furcht, nicht zu den Auserwählten zu zählen,
bleibt in unerträglicher Weise allgegenwärtig. Schicksalhafte
Begebenheiten brechen über die junge Frau und ihre Eltern herein.
Immer wieder stellt sich der Leser die Frage: War es so? Könnte es
so gewesen sein? Ein bedeutsames Buch, ein außerordentlicher Roman
mit einem Stoff, der sich in seiner Originalität wohltuend abhebt
vom inflationären Dickicht der Beziehungskrisen- und Depressiva-Literatur,
wie sie uns heute vielerorts an Vorleseabenden und in Feuilletons präsentiert
wird. Behütet von Engeln und Elfen wächst Rosalena zur schönsten Frau Flanderns heran, einem betörenden Wesen, Grenzgängerin zwischen Wirklichkeit und Übersinnlichem. Doch ihre Schönheit ist zugleich ein Fluch, denn sie erweckt Missgunst und bedeutet grenzenlose Einsamkeit. Als ihr Vater ihr zuliebe eine weiße Rose aus dem Garten des tyrannischen Thybeerts stiehlt, beschließt Rosalena die Schuld zu sühnen und liefert sich dem verbitterten, missgestalteten Mann freiwillig aus. Doch es ist Thybeert, für den sie ihre Liebe entdeckt und dank dessen Herzensbildung öffnet sich ihr eine bislang verborgene Welt voll neuer Möglichkeiten.
Altberliner Verlag (Februar 2000) oder: Taschenbuch Was ist Schönheit? Anne Provoost lässt sie uns riechen, fühlen und erträumen. Inspiriert von Gianfresco Straparolas "Die Schöne und das Biest" erzählt sie von Rosalena, dem verstörenden Zauber ihrer Schönheit und der Leidenschaft des Daseins. Das mittelalterliche Flandern, dicht bewaldetes Sumpfland unweit der pulsierenden Hafenstadt Antwerpen. Dort kommt Rosalena zur Welt, klein und leicht wie ein Vogel, mit einer Haut so durchscheinend wie Glas. Niemand glaubt, dass das "Mädchen-aus-Glas" leben wird. Doch Rosalena wächst heran, scheinbar unverletzbar, und wird von Tag zu Tag schöner. Ihre Schönheit aber erweckt Argwohn und Missgunst, gilt als schandhaft in einer Welt, die bestimmt ist von Aberglauben, Armut und Krankheit. Schleichen junge Männer ums Haus um einen Blick auf die Schöne zu erhaschen, sperren die Schwestern Rosalena auf den Dachboden. Dort betrachtet sie die Welt durch ihren Spiegel, mit dessen magischer Kraft sie an fremde Orte reist. So erkennt sie auch die Gefahr, als ihr Vater ihr zuliebe eine weiße Rose aus dem Garten des tyrannischen Thybeerts stiehlt. Rosalena beschließt, als Pfand für ihren Vater das Unrecht wieder gutzumachen. Beim verbitterten, missgestalteten Thybeert eröffnet sich ihr eine bislang verborgene Welt voll neuer Möglichkeiten. Rosalena, die Protagonistin dieses Romans, erhält erst spät ihren Namen. Lange Jahre ist sie für alle nur das "Mädchen aus Glas", da sie mit durchscheinender Haut das Licht der Welt erblickte. Von ihrem Vater und ihren Schwestern als lebensuntüchtig befunden, erwartet auch sie selbst nichts vom Leben, und bewegt sich ohne Angst im Grenzbereich zwischen Tod und Leben. Zur Überraschung aller entwickelt sie sich jedoch im Lauf der Jahre zu einer unvergleichlichen Schönheit. In ihrem Spiegel, einem Geschenk ihres Vaters, kann sie die Wege und Reisen ihr nahestehender Menschen von zu Hause aus mitverfolgen. Als in Antwerpen die Pocken ausbrechen, wird Rosalena als Einzige davon verschont, und durch ihre Andersartigkeit von der Bevölkerung für alles Leid und Unglück verantwortlich gemacht. Um die erhitzten Gemüter zu beruhigen, begibt sie sich als Buße zu Thybeert, dessen Familie von der Krankheit besonders schwer getroffen wurde. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen ihm und Rosalena eine innige Zuneigung, die sein abstoßendes Äußeres in den Hintergrund rücken lässt, und sich irgendwann in Liebe wandelt. "Unsere Gespräche waren wie Kristalle, die im finsteren Keller meiner Abgeschiedenheit funkelten", bemerkt die Protagonistin über Thybeert. Dennoch verlässt sie ihn wegen ihres schwerkranken Vaters, fühlt sich jedoch von nun an zwischen beiden, und ihrer Liebe zu ihnen, hin- und hergerissen. Rosalenas Spiegel wurde im März 2000 von der Jury von Radio Bremen und der ZEIT mit dem Luchs ausgezeichnet. Am 1. Mai 2000 erhielt die Autorin für Ihr Gesamtwerk den Kinder- und Jugendliteratur-preis des Landes Nordrhein-Westfalen. Außerdem erhielt Rosalenas Spiegel von der Jury der Jungen Leser in Wien den Sonderpreis 2001. Ausgezeichnet mit dem Bücherlöwen 1998 und den Goldenen Kuss 1998. Sonderpreises Jury der jungen Leser 2001 Die Literaturdatenbank der österreichischen Bibliothek LUCHS 158: und Kinderbuch-laden Behütet von Engeln und Elfen wächst Rosalena zur schönsten Frau Flanderns heran, einem betörenden Wesen, Grenzgängerin zwischen Wirklichkeit und Übersinnlichem. Doch ihre Schönheit ist zugleich ein Fluch, denn sie erweckt Missgunst und bedeutet grenzenlose Einsamkeit. Als ihr Vater ihr zuliebe eine weiße Rose aus dem Garten des tyrannischen Thybeerts stiehlt, beschließt Rosalena die Schuld zu sühnen und liefert sich dem verbitterten, missgestalteten Mann freiwillig aus. Doch es ist Thybeert, für den sie ihre Liebe entdeckt und dank dessen Herzensbildung öffnet sich ihr eine bislang verborgene Welt voll neuer Möglichkeiten.
Wie jedes Jahr verbringt Lucas den Sommer mit seiner Mutter im Haus seines Großvaters auf dem Land. Aber in diesem Sommer ist alles anders. Seit der Großvater gestorben ist, reden die Leute im Dorf über ihn. Lucas versteht ihre Andeutungen nicht, und niemand will ihm Genaues erzählen. Was hat sein Opa während des Krieges getan? Benoît, der den Großvater offenbar sehr schätzte, liefert ihm äußerst fragwürdige Antworten. Und ehe Lucas richtig begreift, ist er mitten drin in der rechtsradikalen Szene. Doch dann trifft er die junge Tänzerin Caitlin, die ihn sofort fasziniert. Sie ist resistent gegen Benoîts rhetorisch geschickt verpackte Ideologien und wird zu dessen Gegenspielerin - und damit zu einer echten Chance für Lucas. Ein faszinierender Roman über Rechtsextremismus und
die Verstrickung eines Jugendlichen in die Ideologie der Neonazis. Eine
Geschichte von Liebe, Angst, Zorn und Vergebung. Die Offenheit und der
Umfang des Textes sowie der zeitgeschichtliche Bogen zurück zum Antisemitismus
des Zweiten Weltkrieges gestatten RezipientInnen das Ausfüllen der
Leerestellen mit jeweils landesspezifischen, aktuellen Aspekten. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Griffel »Was für ein unglaublicher Roman: voller Dramatik
und Tragik, in dem aber auch die Komik nicht zu kurz kommt.« Brigitte Tränen sind für die
Augen, was der Regenbogen für den Himmel ist Anna findet ihre Cousine nur sonderbar. Und auch die Erwachsenen
verstehen die Signale nicht, die Tare aussendet. Doch eines Tages, als
die Mädchen am Strand eine Herde Grindwale stranden sehen, vertraut
Tara sich ihrer Cousine an: Sie wird von ihrem Vater sexuell missbraucht. Dieses Buch beschäftigt sich auf eine sehr sensible Art mit dem Thema Kindesmißbrauch. Langsam erfährt der Leser, die Gedankenwelt und die Probleme eines kleinen Mädchen, daß unter sexuellen Mißbrauch leidet und ständig Alarmsignale absendet. Es flüchtet sich in seine eigene Welt, in eine Welt des Meeres und der Wahle. Das Buch vermittelt eine starke, manchmal unheimliche Atmosphäre, in der deutlich wird, was es bedeutet, etwas mitteilen zu wollen, ohne es aussprechen zu können. Ein hervorragendes Buch, welches nicht nur für Kinder geeignet ist. Ein spannend gestaltetes Buch zum Thema sexueller Mißbrauch, dessen sprachliche Dichtheit nicht nur Beklemmung und Betroffenheit auslöst, sondern auch zur Bewältigung und besseren Aufklärung beitragen will. 1992 erstmals in Deutschland erschienen wurde es nun in der Reihe 25 Jahre Anrich wiederaufgelegt. Ausgezeichnet mit dem Bücherlöwen. |
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